Die Drückjagd ist eine intensive Jagdform, die eine gute Vorbereitung erfordert, und die ersten Stunden auf dem Stand entscheiden oft, wie der Rest des Tages verläuft. Wir haben einige Ratschläge für Sie gesammelt, wenn Sie in der Saison 2026/2027 unterwegs sind.
Die Kleidung kommt zuerst. Die Wintertreiben in Polen und Schweden können im Laufe desselben Vormittags von leichtem Regen bis zu starkem Schneefall reichen, und Sie sitzen oft lange Zeit still. Mehrere dünne Schichten Wolle und eine wasserdichte Außenschicht sind einem dicken Kleidungsstück jedes Mal überlegen. Eine gute Warnjacke, Gehörschutz und warme Handschuhe, die es Ihnen ermöglichen, den Abzug zu bedienen, gehören ebenfalls dazu.
Das Gewehr sollte eingeschossen und vertraut sein. Ein leichtes, ausgewogenes Gewehr mit einem starken Schaft und einem Zielfernrohr mit weitem Sehfeld gibt Ihnen die Sekunden, die Sie brauchen, wenn ein Tier schnell durch dichten Wald kommt. Die Munition sollte ein anerkanntes Deformationsgeschoss sein, das an Rotwild oder Wildschwein angepasst ist, abhängig von der Reise.
Die Sicherheit ist nicht verhandelbar. Die Regeln bezüglich Schusswinkeln, Entfernungen und Alkoholkonsum sind absolut, und ein Verstoß führt zum Ausschluss vom Rest der Jagd. Wir empfehlen Ihnen, unsere Sicherheitsregeln rechtzeitig vor der Abreise zu lesen und die Routinen bezüglich Laden, Sichern und Tragen bei leichtem Schnee zu üben.
Zuletzt die Papiere. Reisepass, europäischer Waffenpass – der in Polen nicht erforderlich ist – norwegischer Waffenschein und Quittung für die Waffenversicherung müssen dabei sein. Die Munition wird separat von der Waffe verpackt, und es lohnt sich, alles in einer Mappe gesammelt zu haben, damit Check-in und Grenzübertritt reibungslos verlaufen.
Wir sehen uns im Wald.
Geschrieben von
Per Georg Johansen
Reiseleiter und Jäger bei Venator Tours. Der Reisebrief oben stammt aus dem Notizbuch.
